Life and everything else

2018-05-10

Kino – Lucky

Filed under: Tagebuch — nagl @ 23:00

Ein schöner, berührender, empathischer Film, über das Leben und das Sterben.

LUCKY
John Carroll Lynch – US 2017, 88 min., OmU (engl.)
Mit: Harry Dean Stanton, David Lynch, Ron Livingston u.a.
Lucky ist ein 90-jähriger unabhängiger Atheist und Freigeist. Er lebt in einem verschlafenen Wüstenstädtchen im amerikanischen Nirgendwo und verbringt seine Tage mit Yoga und Milchkaffee am Morgen und philosophischen Gesprächen bei Bloody Mary am Abend. Nach einem kleinen Unfall wird er sich allerdings seiner Vergänglichkeit bewusst. Es wird für Lucky Zeit, dem Leben noch einmal auf den Zahn zu fühlen und sich auf eine spirituelle Reise zu begeben?

Voller lakonischem Humor ist LUCKY auch eine rührende Hommage an den im September verstorbenen Hauptdarsteller Harry Dean Stanton, gespickt mit liebenswerten Nebenfiguren (u. a. gespielt von David Lynch). Vor der weiten amerikanischen Landschaft inszeniert Schauspieler John Carroll Lynch in seinem Regiedebüt einen poetischen Film, der das Leben feiert. LUCKY wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, eröffnete die Viennale und sorgt bei Publikum und Presse gleichermaßen für eine wahre Euphorie.

„Was für ein hinreißender Film!“ SRF ? Schweizer Radio Fernsehen

„Ein Mann überstrahlte den Wettbewerb [von Locarno]: Harry Dean Stanton – LUCKY feiert das Leben, zu dem auch der Tod gehört.“ FAZ

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2018-04-30

Kino – Murer

Filed under: Tagebuch — nagl @ 23:00

Kein lustiger Film – man möchte das alles ja gar nicht wahrhaben – aber es ist schwer erträglich, sich vorzustellen, daß es wahrscheinlich doch so zugegangen ist.

MURER
Christian Frosch, AT/LU 2017, dt.OV (tw. OmU), DCP, 137 min.

Graz 1963. Vor Gericht steht der ehemalige SS-Führer Franz Murer, Leiter des Ghettos von Vilnius von 1941-43. Holocaust-Überlebende reisen an um gegen Murer auszusagen. Die Beweislage ist erdrückend. Dennoch wird Franz Murer unter Beifall der Bevölkerung freigesprochen. Einer der größten Justizskandale Österreichs.

MURER erzählt von der Machtlosigkeit der Wahrheit ? und wie leicht Politik jenseits moralischer Werte agieren kann ? wenn alle mitspielen.

Großer Diagonale-Preis des Landes Steiermark: Bester österreichischer Spielfilm

2018-04-16

Kino – The Death of Stalin

Filed under: Tagebuch — nagl @ 23:00

Halblustiger Film – Diktator (Stalin) stirbt, und Epigone (Berija) wird in der Folge umgebracht (dazu ein lakonischer Kommentar von Schukow).

THE DEATH OF STALIN
Armando Iannucci , FR/GB 2017, OmU, 107 min.

Moskau, 2. März 1953. Ein Mann liegt nach einem Schlaganfall im Sterben. Bald wird er das Zeitliche segnen ? und wer es jetzt richtig anstellt, kann seinen Platz einnehmen. Der sterbende Mann heißt Josef Stalin: Generalsekretär der KPdSU, Diktator, Tyrann und Massenmörder. THE DEATH OF STALIN ist eine Satire über die Tage zwischen seinem unrühmlichen Ableben und seiner pompösen Beerdigung: Tage, in denen die Mitglieder des Politbüros mit allen Mitteln darum kämpfen, die Macht zu übernehmen. Tage, in denen sich der ganze Wahnsinn, die Verkommenheit und die alltägliche Unmenschlichkeit des Totalitarismus in allen Facetten offenbaren.

Regisseur Armando Iannucci inszeniert eine großartige Komödie über die absurden Intrigen um Josef Stalins reiches Erbe, bei denen einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Iannucci ist bekannt für seine scharfzüngigen, politischen Satiren, wie die mit dem Emmy® ausgezeichnete Serie „Veep ? Die Vizepräsidentin“ oder die für den Oscar®-nominierte Komödie „Kabinett außer Kontrolle“. Mit THE DEATH OF STALIN ist Iannucci nun eine grandios besetzte Polit-Satire gelungen, messerscharf, bitterböse und vor allem wahnsinnig witzig.

https://derstandard.at/kinoprogramm/film/9112/the-death-of-stalin

2017-03-07

Kinomontag: Wilde Maus …

Filed under: Tagebuch — nagl @ 1:42

… von und mit Josef Hader.

So viel gelacht hab ich bei einem Film schon lange nicht.

Bei *Vor der Morgenröte* (da waren Eva und ich 2016, ohne daß ich es hier aufgeschrieben habe) hab ich erst bemerkt, was für ein guter Schauspieler Josef Hader ist.

Und die Pia Hierzegger im übrigen auch.

2017-02-06

Kinomontag, vorverlegt, nämlich Sonntag 2017-02-05 …

Filed under: Tagebuch — nagl @ 1:22

… bei Suburra im Admiral-Kino, in meinen Augen ein toller Film (erinnert mich etwas an Gomorrha), der Eva hat er natürlich nicht gefallen.

Eine ausführliche Kritik findet sich hier:

http://fm4.orf.at/stories/1776717/

2016-11-27

Mallorquinischer Mandelkuchen

Filed under: Tagebuch — nagl @ 17:55

Ich hab den das erste Mal im Kloster Lluc in Mallorca gegessen.

Dann habe ich etwas rumgesucht um ein Rezept, und ihn dann nachgebacken,  und ich habe so ziemlich den Geschmack von damals erreicht.

Also:

6 große Eier und 1 Prise Salz, 200 g Puderzucker, 250 g geschälte,  gemahlene Mandeln, Schale einer Biozitrone, 1 kräftige Prise Zimt, 1 Vanilleschote (gemahlen), Puderzucker zum Bestreuen

Als Form habe ich eine Obsttortenbodenform verwendet, und gestürzt.

Das Salz hab ich mir nicht dazugeben getraut, und die Vanilleschote habe  ich durch Vanillezucker (nicht Vanillinzucker) ersetzt.

Weil die geriebenen Mandeln meistens in Packungen zu 200g erhätlich  sind, habe ich die 1.5 fache Menge genommen:

1.5 fache Menge (400g Mandeln):
9 Eier, 30 dkg Zucker, 400g Mandeln, …

Und dann eben zusätzlich eine Springform mit 17cm Durchmesser, wo dann ein Drittel der Masse reinkommt.

Gebacken habe ich meist über eine Stunde bei 170, später bei 150 Grad (Elektrobackrohr, Umluft) in der Mitte. Die kleine Springform braucht nicht ganz so lang.

Die Eier werden natürlich getrennt geschlagen, das Eiweiß mit 2/3, die Dotter mit 1/3 des Zuckers (Mixer). Dann werden alle Zutaten zurDottermasse gemischt, gerührt (Mixer), eventuell etwas Eischnee dazu, wenn zu fest, und dann vorsichtig der Eischnee im mehreren Schritten untergehoben (Kochlöffel), damit die Masse sehr flaumig bleibt. Sie
sollte so weich sein, daß sie von selbst in die Form läuft und sich auch dort verteilt (eventuell schütteln).

Vorher die Form natürlich mit Butter einfetten und mit geriebenen Mandeln stauben (Reste zur Dottermasse geben).
Kein Mehl und auch kein Backpulver beigeben.

Zum Bestreuen hab ich Wiener Streuzucker genommen (klumpt nicht!).

http://www.mallorca-mein-zuhause.de/spezialitaeten/mallorquinische-rezepte.html

http://www.dasmallorcabuch.de/downloads/leseprobe-600-fragen-mallorca.pdf

2015-01-26

Timbuktu …

Filed under: Tagebuch — nagl @ 1:39

… am Samstag, 2015-01-24 (Kinomontag leicht vorverlegt).

Auf der Webseite vom Schikaneder gibts eine gute Beschreibung dazu , aber der Film selbst wirft viele Fragen auf.

Einigermaßen erschreckend, die Perspektive auf *IS*.

2013-08-13

Hochschwab 2013-08-03

Filed under: Tagebuch — nagl @ 22:50
Florlhütte von Seewiesen

Florlhütte von Seewiesen

Ein Pulk Schmetterlinge

Ein Pulk Schmetterlinge

Murmeltier

Murmeltier

In der oberen Dullwitz

In der oberen Dullwitz

Biene bei der Arbeit

Biene bei der Arbeit

Maus beim Verstecken

Maus beim Verstecken

Gemse beim Abendessen

Gemse beim Abendessen

Blumen auf dem Standort des alten Schiestlhauses

Blumen auf dem Standort des alten Schiestlhauses

Sonnenuntergang am Hochschwabgipfel

Sonnenuntergang am Hochschwabgipfel

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Murmeltiere auf ihrem Hügel

Murmeltiere auf ihrem Hügel

Höllenotter beim Abstieg

Höllenotter beim Abstieg

2012-12-25

Weihnachtskalbsbraten

Filed under: Tagebuch — nagl @ 13:00
Kalbsbrust mit Semmelfülle

Kalbsbrust mit Semmelfülle

2012-12-23

Vorweihnachtgans

Filed under: Tagebuch — nagl @ 13:00
Gebratene Gans, gefüllt mit Äpfeln

Gebratene Gans, gefüllt mit Äpfeln

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